STIKO-Empfehlung 2026/27, neue COVID-19-Empfehlung, Hochdosis-Impfstoffe, ROI-Rechnung, ArbMedVV-konforme Impfaktion: IAAI organisiert Ihre betriebliche Grippe- und COVID-19-Impfung von der Aufklärung bis zur Dokumentation.
Impfaktion jetzt anfragen →Die saisonale Influenza verursacht Jahr für Jahr vermeidbare Ausfälle in deutschen Unternehmen. In der starken Grippewelle 2017/18 schätzte das Robert Koch-Institut rund neun Millionen grippebedingte Arztbesuche und 5,3 Millionen Arbeitsunfähigkeiten, einschließlich Pflegebedürftigkeit bei Kindern und nicht Berufstätigen. Für Arbeitgeber bedeutet das Lohnfortzahlungskosten, Produktionsausfälle und ein erhöhtes Ansteckungsrisiko in den Teams. Die Grippeimpfung ist die wichtigste Schutzmaßnahme und lässt sich im Betrieb schnell umsetzen. IAAI plant, organisiert, dokumentiert und rechnet die komplette Impfaktion ab, von der STIKO-konformen Aufklärung bis zur revisionssicheren Dokumentation.
Impfstoff ist ausreichend vorhanden: Das Paul-Ehrlich-Institut hatte für die Saison 2025/26 bis Mitte Oktober 2025 rund 18,5 Millionen Dosen freigegeben. Trotzdem lassen sich zu wenige Menschen impfen. In der Saison 2024/25 lag die Impfquote bei Menschen ab 60 Jahren laut RKI bei nur 34 Prozent, das Ziel der EU sind 75 Prozent. Wie hoch die Teilnahme an Impfangeboten im Betrieb ausfällt, ist kaum untersucht; Betriebsärztinnen und Betriebsärzte berichten von 10 bis 30 Prozent. Ein Angebot direkt am Arbeitsplatz senkt die Hürde für Ihre Beschäftigten, und jede zusätzliche Impfung zählt.
Auch der Nutzen für den Betrieb ist untersucht. In einer Studie mit Industriebeschäftigten sanken die Fehltage in einer Saison mit gut passendem Impfstoff um 32 Prozent; in einer Saison mit schlecht passendem Impfstoff zeigte sich kein Effekt. Eine deutsche Modellrechnung für die Saison 2024/25 kommt je 100 geimpfte Beschäftigte auf rund 29 vermiedene Arbeitsunfähigkeitstage und eine Nettoersparnis von rund 8.600 Euro.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die saisonale Influenza-Impfung. Für Unternehmen besonders relevant sind dabei enge Kontaktpersonen, die Risikopersonen betreuen oder mit ihnen im Haushalt leben, Beschäftigte in Pflege und Medizin sowie Personal mit umfangreichem Publikumsverkehr. Darüber hinaus gilt die Empfehlung für alle Personen ab 60 Jahren, für chronisch Kranke ab 6 Monaten, für Schwangere ab dem zweiten Trimenon und für Bewohnende von Pflegeeinrichtungen.
Aus Arbeitgebersicht relevant: Beruflich empfiehlt die STIKO die Influenza-Impfung für medizinisches Personal, für Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, für Beschäftigte, die Risikopersonen betreuen, und bei häufigem direktem Kontakt zu Geflügel, Schweinen oder Wildvögeln. Für Beschäftigte ohne eigene Indikation kann der Betrieb die Impfung freiwillig anbieten, zum Beispiel im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, ohne dass eine Pflichtvorsorge nach ArbMedVV ausgelöst wird.
Seit der Saison 2025/26 empfiehlt die STIKO für alle Personen ab 60 Jahren einen Hochdosis-Influenza-Impfstoff oder gleichwertig einen MF59-adjuvantierten Impfstoff. Beide erzeugen bei älteren Menschen eine stärkere Immunantwort als klassische Standardimpfstoffe. In einer großen Studie mit Menschen ab 65 Jahren schützte der Hochdosis-Impfstoff um rund 24 Prozent besser als der Standardimpfstoff.
Für Arbeitgeber mit Belegschaften, die einen relevanten Anteil über 60-Jähriger umfassen – typischerweise Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung – ist die Versorgung mit Hochdosis-Impfstoff ein klarer Qualitätsvorteil. IAAI bietet die Hochdosis-Variante bei jeder Impfaktion bedarfsgerecht mit an.
Je 100 geimpfte Beschäftigte werden in der Saison 2024/25 rund 29 Arbeitsunfähigkeitstage vermieden. Bei Programmkosten von rund 26 Euro je Impfung ergibt das eine Nettoersparnis von rund 8.600 Euro. Wie groß der Effekt tatsächlich ist, hängt stark davon ab, wie gut der Impfstoff zur Grippesaison passt (Schwander und Zöllner, ASU 08/2025).
Lassen Sie sich Ihre arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung als transparentes Festpreis-Angebot zusammenstellen – individuell für Ihren Betrieb.
Die wirtschaftliche Rechnung hängt von drei Größen ab: Impfkosten je Person, Teilnahmequote und vermiedene AU-Tage pro Saison. Die folgenden Beispielrechnungen nutzen 38 Euro Vollkosten je Impfung (Impfstoff, Aufklärung und Personal), 20 Prozent Teilnahme (Betriebsärztinnen und Betriebsärzte berichten von 10 bis 30 Prozent) sowie 0,29 vermiedene AU-Tage je geimpfter Person und rund 380 Euro Kosten je AU-Tag, beides aus einer deutschen Modellrechnung für die Saison 2024/25.
10 Geimpfte. Investition: 380 Euro. Vermiedene AU-Tage: rund 3. Eingesparte Kosten: rund 1.120 Euro. Netto-Ersparnis: rund 740 Euro pro Saison. ROI: rund 190 Prozent.
40 Geimpfte. Investition: 1.520 Euro. Vermiedene AU-Tage: rund 12. Eingesparte Kosten: rund 4.460 Euro. Netto-Ersparnis: rund 2.940 Euro pro Saison. ROI: rund 190 Prozent.
160 Geimpfte. Investition: 6.080 Euro. Vermiedene AU-Tage: rund 47. Eingesparte Kosten: rund 17.860 Euro. Netto-Ersparnis: rund 11.780 Euro pro Saison. ROI: rund 190 Prozent.
Die Rechnung berücksichtigt nicht: Vertretungsaufwand, Wissenstransfer, Ansteckungsketten im Kollegium und Präsentismus, also kranke Beschäftigte, die mit verminderter Leistung arbeiten. Der Nutzen kann deshalb höher liegen. In Saisons mit schlecht passendem Impfstoff fällt er dagegen geringer aus.

Die Grippeimpfung ist die wirtschaftlichste, aber nicht die einzige betrieblich relevante Impfung. IAAI bietet im Rahmen einer Impfaktion oder als separate Aufklärung folgende Impfungen an:
Pflichtvorsorge-relevant nach ArbMedVV für Personal in Pflege, Labor, Kläranlagen, Reinigung und Auslandseinsätzen. Vollständige Grundimmunisierung (3 Termine) plus regelmäßige Titer-Kontrolle. Hepatitis A zusätzlich für Reisen in Endemiegebiete.
Seit Juli 2026 empfiehlt die STIKO die jährliche Auffrischung gezielt: für enge Kontaktpersonen von Risikopersonen, Personal in Pflege und Medizin, Menschen mit Grunderkrankungen und alle ab 75 Jahren. Wir impfen am selben Termin wie die Grippe, mit Aufklärung und Dokumentation.
Empfohlen für Outdoor-Personal in Endemiegebieten Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Sachsen u. a.). Drei Impfungen Grundimmunisierung, dann Auffrischung alle 3–5 Jahre.
Pflicht für Personal in Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen nach Masernschutzgesetz. Wir prüfen den Impfstatus, dokumentieren und führen bei Bedarf nach.
Für Auslandseinsätze: Gelbfieber, Cholera, Tollwut, Typhus, Meningokokken. IAAI berät länderspezifisch und plant Impftermine im Vorfeld der Entsendung. Gelbfieber nur durch zugelassene Impfstellen.
Betriebliche Impfungen folgen je nach Anlass unterschiedlichen Rechtsregimes. Drei Fälle sind zu unterscheiden:
Pflichtvorsorge nach ArbMedVV. Wenn die Tätigkeit eine Pflichtvorsorge auslöst (z. B. Tätigkeit mit Infektionsgefährdung nach Anlage Teil 2), ist die zugehörige Impfung Bestandteil der Vorsorge und vom Arbeitgeber zu finanzieren. Der Beschäftigte kann die Impfung ablehnen, ohne arbeitsrechtliche Nachteile.
Angebotsvorsorge nach ArbMedVV. Bei Tätigkeiten mit niedrigerem Infektionsrisiko ist die Vorsorge ein Angebot des Arbeitgebers. Auch hier sind Aufklärung und Impfangebot vom Arbeitgeber zu finanzieren.
Wunschimpfung im Rahmen des BGM. Die saisonale Grippeimpfung ist für die meisten Branchen keine Pflichtvorsorge, sondern eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Sie ist steuerlich begünstigt: Bis 600 Euro je Mitarbeitendem und Jahr lohnsteuerfrei (§ 3 Nr. 34 EStG, § 20 SGB V).
Schritt 1 – Bedarfsanalyse (1–2 Wochen vor Bestellung). Wir klären mit Ihnen Belegschaftsgröße, Standorte, Altersstruktur, Risikogruppen und Wunsch-Impfstoffe (Standard, Hochdosis, MF59-adjuvantiert). Bei Bedarf koordinieren wir mehrere Standorte parallel.
Schritt 2 – Impfstoffbestellung (3–6 Wochen vor Aktion). Wir bestellen die benötigten Mengen Influenza- und COVID-19-Impfstoff direkt beim Großhandel oder über unser Partnerapotheken-Netzwerk, in der Regel drei bis sechs Wochen vor der Aktion. Hochdosis-Impfstoff für Beschäftigte ab 60 Jahren wird bei Bedarf separat reserviert.
Schritt 3 – Aufklärung und Anmeldung (2 Wochen vor Aktion). Sie erhalten eine fertige Aufklärungsmappe (DE/EN) für Ihre Belegschaft. Für die Terminvergabe haben Sie die Wahl: Wir richten eine Online-Buchungsplattform ein, über die sich Ihre Beschäftigten selbst einen Termin buchen, oder Sie planen die Zeitfenster selbst und geben uns die Liste. So planen wir Mengen und Slot-Zeiten vorab.
Schritt 4 – Vor-Ort-Aufbau (Aktionstag). Unser Team trifft 30 Minuten vor Aktionsbeginn ein und richtet die Impfstation mit Sichtschutz, Abfallbehältern, Kühlkette und Notfallausrüstung in einem von Ihnen bereitgestellten Raum ein. Pro Station sind bis zu 12 Impfungen pro Stunde möglich.
Schritt 5 – Aufklärungsgespräch und Anamnese. Jeder Mitarbeitende erhält ein 5-Minuten-Aufklärungsgespräch (mündlich plus schriftliche Bestätigung). Kontraindikationen werden ausgeschlossen. Bei Unklarheit verweisen wir an die hausärztliche Betreuung.
Schritt 6 – Impfung und Dokumentation. Die Impfung erfolgt durch die Betriebsärztin/Betriebsarzt persönlich. Charge und Hersteller werden im persönlichen Impfausweis (auch digitalen Impfpässen) dokumentiert. Parallel führt IAAI eine revisionssichere Aktionsdokumentation.
Schritt 7 – Nachsorge. Nach der Impfung beobachten wir die Mitarbeitenden 15 Minuten in einem ruhigen Bereich. Notfallausrüstung (Adrenalin, Sauerstoff, AED) ist permanent vorhanden. Reaktionen sind extrem selten, aber wir sind vorbereitet.
Schritt 8 – Bericht und Abrechnung. Innerhalb von 5 Werktagen erhalten Sie einen Aktionsbericht mit Impfquote, eingesetzten Chargen und ggf. Folgeempfehlungen. Die Abrechnung erfolgt auf Basis tatsächlich verabreichter Dosen plus Pauschale für Aufklärung und Personal. Keine versteckten Zuschläge.

In wenigen Minuten anfragen – wir stellen Ihnen ein transparentes Festpreis-Angebot für Ihre Betreuung zusammen, abgestimmt auf Branche und Mitarbeiterzahl.
Bereits ab 30 Mitarbeitenden ist eine Vor-Ort-Aktion organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll. Für kleinere Teams arbeiten wir mit Sammelterminen in einer IAAI-Praxis oder mit Apotheken-Voucher-Modellen.
Pro Station sind bis zu 12 Impfungen pro Stunde möglich. Für 100 Mitarbeitende planen Sie bei zwei Stationen gut vier Stunden ein.
Frühbucherpreis Impfsaison 2026/27: 30 € je Grippe- oder COVID-19-Impfung zuzüglich der betriebsärztlichen Einsatzzeit, solange Impfstoff verfügbar ist und die Impfaktion noch 2026 stattfindet. Hochdosis-Impfstoff für über 60-Jährige etwas teurer. Für 200+ Mitarbeitende reduzieren sich die Pro-Kopf-Kosten um 5–10 Prozent.
Das RKI empfiehlt die Grippeimpfung von Oktober bis Mitte Dezember. Auch eine spätere Impfung kann noch sinnvoll sein; der Impfschutz baut sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen auf. Den konkreten Impftermin stimmen Sie am besten mit Ihrer betreuenden Betriebsärztin oder Ihrem betreuenden Betriebsarzt ab. Da wir die Impfstoffe drei bis sechs Wochen im Voraus bestellen, lohnt sich eine frühe Anfrage.
Nein. Bis zu 600 Euro je Mitarbeitendem und Jahr ist betriebliche Gesundheitsförderung nach § 3 Nr. 34 EStG lohnsteuerfrei. Die Grippeimpfung fällt darunter.
Nein. Die Grippeimpfung ist eine freiwillige Wunschvorsorge. Auch für Personal in Pflichtvorsorge-pflichtigen Tätigkeiten ist die Impfung selbst freiwillig – nur Aufklärung und Angebot sind Pflicht des Arbeitgebers.
Häufig: lokale Druckempfindlichkeit am Einstich, leichte Müdigkeit für 24–48 Stunden, gelegentlich leichte Kopfschmerzen. Schwere Reaktionen sind extrem selten. Wir klären ausführlich auf, dokumentieren und beobachten 15 Minuten.
Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung ab dem zweiten Trimenon ausdrücklich. Bei chronischen Erkrankungen bereits ab dem ersten Trimenon. IAAI berät individuell.
Stand des Beitrags: September 2026. Empfehlungen: RKI-Impfempfehlung Influenza (Stand 10.09.2026) und STIKO-Beschluss zur COVID-19-Impfempfehlung vom 9. Juli 2026 (Epidemiologisches Bulletin 28/2026). Zahlen: RKI, Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland, Saison 2017/18; RKI, Wirksamkeit der Influenza-Impfung (Stand 10.09.2026); RKI, Epidemiologisches Bulletin 50/2025 (Impfquoten); Paul-Ehrlich-Institut, Meldung vom 14.10.2025 zu Impfstoff-Freigaben 2025/26; Bridges et al., JAMA 2000 (Fehltage); DiazGranados et al., NEJM 2014 (Hochdosis-Impfstoff); Schwander und Zöllner, ASU Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin 08/2025 (Modellrechnung). Rechtlicher Rahmen: ArbMedVV und § 3 Nr. 34 EStG.
Ihre Impfaktion fragen Sie am einfachsten über unser Impfformular an.
Termine in Oktober/November sind begehrt – Impfstoff- und Slot-Reservierung jetzt anstoßen. 20 Minuten Erstgespräch – wir klären Ihren Bedarf.
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