Seit 2013 schreibt das Arbeitsschutzgesetz vor, auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu beurteilen. Ab 2026 wird das strenger kontrolliert. Wir erklären, was dahinter steckt und begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Kurz beantwortet
Als Arbeitgeber müssen Sie nach § 5 ArbSchG seit 2013 auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz beurteilen, und zwar ab dem ersten Beschäftigten. Das Ergebnis müssen Sie nach § 6 ArbSchG dokumentieren, egal wie groß der Betrieb ist. Ab 2026 müssen die Aufsichtsbehörden der Länder jedes Jahr mindestens fünf Prozent der Betriebe besichtigen. Die Aufsicht prüft Prozess und Inhalte der Beurteilung anhand der GDA-Leitlinie.
Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH setzt die psychische Gefährdungsbeurteilung bundesweit um, digital und vor Ort: Befragung, Analyse, Workshops, Maßnahmenplan und Dokumentation. Die Onlinebefragung mit Analyse kostet ab 30 € netto je Mitarbeitendem.
Zeitdruck, ständige Unterbrechungen, unklare Zuständigkeiten:
Solche Arbeitsbedingungen machen auf Dauer krank. Genau deshalb verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz Arbeitgeber, sie systematisch zu erfassen und zu verbessern.
Das Instrument dafür heißt psychische Gefährdungsbeurteilung, kurz GBpsych.
Seit 2026 bekommt das Thema zusätzliches Gewicht: Die Aufsichtsbehörden der Länder müssen jedes Jahr mindestens fünf Prozent aller Betriebe besichtigen und können dabei auch prüfen, ob eine aktuelle GBpsych vorliegt. Fehlt sie oder ist sie lückenhaft dokumentiert, drohen Anordnungen und, bei Nichtbefolgung, Bußgelder.
Der eigentliche Schaden entsteht allerdings meist schon vorher:
durch Krankheitsausfälle, Kündigungen und sinkende Produktivität. Wir begleiten Sie durch alle Schritte: von der ersten Bestandsaufnahme über die Erhebung und Bewertung bis zum konkreten Maßnahmenplan.
Der Begriff klingt zunächst negativ, ist es aber nicht. In der Arbeitswissenschaft meint psychische Belastung schlicht alle Einflüsse, die von außen auf einen Menschen einwirken. Vom Termindruck über den Lärmpegel im Büro bis zur Frage, wie viel Entscheidungsfreiheit eine Tätigkeit lässt. Sodefiniert es auch die einschlägige Norm DIN EN ISO 10075-1.
Problematisch wird Belastung erst, wenn sie dauerhaft mehr abverlangt, als ein Mensch bewältigen kann. Dann sprechen Fachleute von Beanspruchung, und die kann gesundheitliche Folgen haben: Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, im ungünstigen Fall auch ernsthafte psychische Erkrankungen.

Ein verbreitetes Missverständnis lohnt eine kurze Klärung:
Psychische Belastung ist nicht dasselbe wie Stress.
Stress ist eine persönliche Reaktion. Zwei Menschen erleben dieselbe Situation oft völlig unterschiedlich. Die Gefährdungsbeurteilung fragt deshalb nicht danach, wie gestresst sich Einzelne fühlen, sondern wie die Arbeitsbedingungen objektiv gestaltet sind. Sie ist kein Burnout-Test und ersetzt keine Therapie. Sie ist eher ein Werkzeug, um Arbeit besser zu organisieren.
Aus diesem Verständnis folgt eine zentrale Konsequenz: Wer psychische Belastung beurteilen will, schaut nicht auf einzelne Personen, sondern auf Tätigkeiten, Arbeitsplätze und Prozesse. Anonyme Erhebungen, Beobachtungen, moderierte Workshops und kollegiale Bewertungen sind die Werkzeuge der Wahl. Eine Mitarbeiterbefragung allein liefert vor allem einen Überblick über Problemschwerpunkte; für konkrete Maßnahmen braucht es meist eine vertiefende Analyse. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) empfiehlt, die Beschäftigten zu beteiligen und die Methode nach betrieblichem Bedarf zu wählen oder zu kombinieren.
Nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) müssen Arbeitgeber alle Gefährdungen beurteilen, die mit der Arbeit verbunden sind. Seit der Gesetzesnovelle 2013 zählen psychische Belastungen ausdrücklich dazu. Die Pflicht gilt ab dem ersten Beschäftigten unabhängig von Branche und Größe. Eine Ausnahme für kleine Betriebe gibt es nicht.
Die Beurteilung muss außerdem schriftlich dokumentiert werden (§ 6 ArbSchG). Die Dokumentation ist unabhängig von der Betriebsgröße Pflicht. Nur ihr Umfang richtet sich nach Art der Tätigkeiten und Zahl der Beschäftigten.
In die Dokumentation gehören:
die festgestellten Gefährdungen, die beschlossenen Maßnahmen, wer dafür verantwortlich ist, bis wann sie umgesetzt werden und ob sie gewirkt haben.
Das ist neu ab dem Jahr 2026:
Die Länder müssen jährlich mindestens 5 Prozent der im Land vorhandenen Betriebe besichtigen (§ 21 Abs. 1a ArbSchG). Dabei kann auch geprüft werden, ob eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung vorliegt.
Fehlt sie, kann die Behörde eine Anordnung mit Frist erlassen (§ 22 Abs. 3 ArbSchG). Wer einer vollziehbaren Anordnung nicht nachkommt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro (§ 25 ArbSchG). Auch die Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger können die GBpsych bei ihren Betriebsbesichtigungen prüfen.
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Wir stellen Ihnen ein transparentes Angebot für Ihre Betreuung zusammen, abgestimmt auf Branche und Mitarbeiterzahl, damit Sie gut auf die neuen Anforderungen vorbereitet sind.
Was genau soll eigentlich beurteilt werden? Die Checkliste im Anhang der GDA-Leitlinie „Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz“ ordnet die relevanten Faktoren in sechs Merkmalsbereiche. An dieser Leitlinie orientieren sich die Aufsichtsbehörden der Länder und die Unfallversicherungsträger bei Beratung und Überwachung.
Ist die Tätigkeit abwechslungsreich und ergibt sie ein sinnvolles Ganzes? Haben Beschäftigte Entscheidungsspielraum, und passt die Qualifikation zur Aufgabe? Belastend sind zum Beispiel eintönige, sich ständig wiederholende Arbeit, fehlende Handlungsspielräume, unklar verteilte Verantwortung, oder emotional fordernde Tätigkeiten ohne entlastende Strukturen, wie sie in der Pflege, der Sozialen Arbeit oder im Kundenkontakt vorkommen.
Hier geht es um Arbeitsabläufe (Störungen, Unterbrechungen, Multitasking), um Arbeitsintensität und darum, wie Kommunikation, Zuständigkeiten und Zusammenarbeit organisiert sind. Typische Belastungen: Zeitdruck, häufige Unterbrechungen, unklare Zuständigkeiten, zu dünne Personaldecke, schlecht abgestimmte Übergaben.
Dauer, Lage und Planbarkeit der Arbeitszeit: lange Arbeitstage, Schicht- und Nachtarbeit, fehlende oder unterbrochene Pausen, kurzfristige Dienstplanänderungen und ständige Erreichbarkeit. Auch mobile Arbeit und Homeoffice gehören hierher, wenn die Grenze zwischen Beruf und Privatleben verschwimmt.
Wie ist das Miteinander mit Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und Kunden? Belastend wird es, wenn Konflikte ohne Lösung schwelen, bei Mobbing, wenn Unterstützung im Team fehlt, Führungskräfte kein Feedback geben, Rollen unklar bleiben oder jemand dauerhaft isoliert arbeitet.
Werkzeuge, Maschinen, Software und persönliche Schutzausrüstung. Belastend sind ungeeignete oder fehlende Arbeitsmittel, umständliche Software, die täglich Nerven kostet, schlecht verständliche Bedienung und Signale sowie eine ungenügend gestaltete Zusammenarbeit von Mensch und Technik, etwa mit Robotern oder KI-Anwendungen.
Dazu zählen physikalische, chemische und biologische Faktoren wie Lärm, Licht, Raumklima und Gerüche sowie die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplatz und Raum. Belastend sind etwa Dauerlärm, fehlende Rückzugsmöglichkeiten im Großraumbüro, räumliche Enge oder schlicht Hitze und Kälte, auf die Beschäftigte keinen Einfluss haben.

Die Aufsicht erwartet, dass alle relevanten Merkmalsbereiche bewertet werden. Auch das Ergebnis „hier gibt es keine Auffälligkeiten“ gehört in die Dokumentation, ebenso wie konkrete Maßnahmen dort, wo etwas gefunden wurde. Erhoben wird in der Regel mit einer Kombination aus anonymer Befragung, moderierten Workshops und arbeitspsychologischen Beobachtungen.
Eine rechtssichere GBpsych folgt sieben aufeinander aufbauenden Schritten. Sie sind in der GDA-Leitlinie und im BAuA-Handbuchbeschrieben und bilden die Grundlage, nach der die Behörden prüfen.
Am Anfang stehen die Rahmenfragen:
Was soll erreicht werden, wer ist verantwortlich, wie sieht der Zeitplan aus?
Betriebsrat oder Personalrat werden einbezogen, denn das ist mitbestimmungspflichtig. Die Belegschaft wird informiert, Datenschutz und Anonymität werden verbindlich geklärt.
Welche Tätigkeiten sollen beurteilt werden? Ähnliche Tätigkeiten mit vergleichbarem Belastungsprofil werden zu Gruppen zusammengefasst. Für kleine und mittlere Unternehmen genügen meist vier bis sechs solcher Tätigkeitsgruppen.
Große Unternehmen arbeiten oft mit 15 bis 25.
Jetzt werden die Belastungen erfasst, in der Regel mit einer Kombination aus anonymer schriftlicher Befragung, moderierten Workshops und Beobachtungen vor Ort. Für die Befragung kommen wissenschaftlich geprüfte Fragebögen zum Einsatz, etwa COPSOQ oder KFZA, zwei etablierte Standardinstrumente, oder Werkzeuge aus der BAuA-Toolbox.
Wichtig: Eine Befragung allein liefert vor allem einen Überblick über Problemschwerpunkte.
Auffälligkeiten sollten anschließend vertiefend analysiert werden, etwa in moderierten Workshops, bevor Maßnahmen festgelegt werden.
Die Ergebnisse werden für jede Tätigkeitsgruppe den Merkmalsbereichen zugeordnet und eingestuft: nicht relevant, mäßig auffällig oder deutlich auffällig. Diese Einstufung folgt arbeitspsychologischen Kriterien.
Für jede deutlich auffällige Belastung wird eine konkreteMaßnahme festgelegt: mit verantwortlicher Person, Zeitplan, Ressourcen und einem messbaren Erfolgskriterium.
Dabei gilt die Rangfolge aus § 4 ArbSchG: Zuerst werden die Bedingungen selbst verändert, also Technik und Organisation, erst danach setzt man am Verhalten der Beschäftigten an.
Die Maßnahmen werden umgesetzt und dokumentiert. Über denFortschritt wird regelmäßig im Arbeitsschutzausschuss (ASA) berichtet, dem betrieblichen Gremium, in dem Arbeitgeber, Beschäftigtenvertretung, Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit zusammenkommen. Führungskräfte werden eingebunden, komplexere Maßnahmen durch Schulungen begleitet.
Nach einer festgelegten Frist (üblich sind zwölf bis 24 Monate) wird geprüft: Haben die Maßnahmen gewirkt? Und bei jeder wesentlichen Veränderung der Arbeitsbedingungen, etwa einer Umstrukturierung, neuer Software oder neuen Tätigkeiten, wird die GBpsych fortgeschrieben.
Sie ist einfortlaufender Prozess, kein Dokument für die Schublade.
Alle sieben Schritte mit Methoden und der Rolle des Betriebsrats erklärt unser Leitfaden zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. Welche Software, Dienstleister und kostenlosen Werkzeuge einiger Unfallversicherungsträger es für die GBpsych gibt, zeigt der Anbietervergleich zur GB Psych.
Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH übernimmt die psychische Gefährdungsbeurteilung für Betriebe in ganz Deutschland, digital und vor Ort. Unsere Arbeitspsychologinnen und Arbeitspsychologen arbeiten dabei mit dem Betriebsarzt zusammen. Sie erhalten aus einer Hand:
Die Onlinebefragung mit Analyse durch unsere Arbeitspsychologen und den Betriebsarzt kostet ab 30 € netto je Mitarbeitendem. Bei 100 Mitarbeitenden sind das ab 3.000 € netto.
Der Gesamtpreis hängt von der Größe Ihres Betriebs, der gewählten Methode und der Zahl der Workshops ab. Moderierte Workshops kommen bei Bedarf hinzu und werden je Arbeitspsychologen-Tag berechnet. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach einem kurzen Erstgespräch.
Über das Angebotsformular erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden einen konkreten Vorschlag mit Leistungen, Ansprechpartner und Preis.
In wenigen Minuten anfragen: wir stellen Ihnen ein transparentes Festpreis-Angebot für Ihre Betreuung zusammen, abgestimmt auf Branche und Mitarbeiterzahl.
Rechtssicherheit. Eine sauber dokumentierte, dialogorientierte GBpsych ist Ihrbestes Argument bei Begehungen durch Aufsichtsbehörde oderBerufsgenossenschaft. Sie senkt das Bußgeldrisiko und liefert die Grundlage für eine Präventionsstrategie, die zu Ihrem Betrieb passt.
Geringere Krankheitstage. Nach Studien der Krankenkassen DAK und TK gehen rund ein Drittel aller Krankheitstage auf psychische Erkrankungen zurück. Eine wirksame GBpsych setzt an den Ursachen im Arbeitsalltag an und reduziert vor allem dielangen Ausfallzeiten messbar.
Geringere Fluktuation. Werfreiwillig kündigt, tut das selten wegen des Gehalts. Häufigere Gründe: unklare Führung, fehlender Gestaltungsspielraum, permanenter Zeitdruck. Genau an diesen Punkten setzt eine GBpsych mit konkreten Maßnahmen an.
Bessere Wirtschaftlichkeit. Vorbeugen ist günstiger als Heilen. Krankenkassenkalkulieren pro vermiedenem Krankheitstag mit 250 bis 400 Euro, die dem Arbeitgeber sonst entstünden für Lohnfortzahlung, Vertretung und Wiedereingliederung.
In unseren Audits begegnen uns immer wieder dieselben fünf Schwachstellen: Es gibt gar keine GBpsych, weil das Thema als „weich" oder unangenehm galt. Es wurde nur eine Online-Befragung durchgeführt. Der Bericht liegt in der Schublade, sichtbare Maßnahmen fehlen. Niemand hat geprüft, ob dieMaßnahmen gewirkt haben. Oder die GBpsych wurde nach größeren Veränderungen (wie Umstrukturierung, neue Schichtmodelle, mehr Homeoffice) nie aktualisiert.
Aufsichtsbehörden und Berufsgenossenschaften erkennen dieseMuster auf den ersten Blick. Eine nebenbei erledigte Pflichtübung ohne nachvollziehbare Bewertung wird ebenso wenig akzeptiert wie eine GBpsych, die man kurzerhand dem Praktikanten übertragen hat.
Phase 1 – Auftragsklärung und Vorbereitung (2–3 Wochen). Wir klären gemeinsam Ziele, Beteiligte, Zeitplan und Datenschutz. Betriebsrat oder Personalrat werden formal einbezogen, und wir erstellen einen Plan, wie Ihre Belegschaft informiert und beteiligt wird.
Phase 2 – Tätigkeitsanalyse und Cluster-Bildung (1–2 Wochen). Unsere Arbeitspsychologinnen und Arbeitspsychologen analysieren Ihre Stellenstruktur und fassen ähnliche Tätigkeiten zu Gruppenzusammen. Bei einem Unternehmen mit 200 Beschäftigten sind das typischerweise sechs bis acht.
Phase 3 – Erhebung (3–4 Wochen). Wir kombinieren eine anonyme Online-Befragung mit einem wissenschaftlich geprüften Fragebogen (auf Deutsch und Englisch) mit moderierten Workshops und Beobachtungen vor Ort, je nachdem, was zu Ihrer Branche und Belegschaftsgröße passt.
Phase 4 – Auswertung und Bericht (2–3 Wochen). Sie erhalten einen kompakten Bericht je Tätigkeitsgruppe mit einer Bewertung in allen Merkmalsbereichen und ersten priorisierten Maßnahmenvorschlägen. Die Auswertung ist so zusammengefasst, dass keine einzelne Person erkennbar ist.
Phase 5 – Maßnahmenworkshop (1 Tag). In einem moderierten Workshop mit Führungskräften und Mitarbeitervertretung werden konkrete Maßnahmen verbindlich beschlossen mit Verantwortlichen, Terminen und Erfolgskriterien.
Phase 6 – Begleitung der Umsetzung (laufend). Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Umsetzung: mit Coaching für Führungskräfte, Workshops, Schulungen oder einer arbeitsmedizinischen Sprechstunde, abgestimmt auf die Belastungen, die wir gemeinsam identifiziert haben.
Phase 7 – Wirksamkeitskontrolle (12–18 Monate). Nach dem vereinbarten Zeitraum messen wir erneut. Der aktualisierte Bericht schreibt Ihre GBpsych fort und dient wieder als Nachweis für Ihre Unterlagen.
Nein. Die Pflicht gilt ab dem ersten Beschäftigten. Die Dokumentation ist für alle Betriebe ab dem ersten Beschäftigten Pflicht. Ihr Umfang richtet sich nach Art der Tätigkeiten und Zahl der Beschäftigten.
Die Onlinebefragung mit anschließender Analyse durch unsere Arbeitspsychologen und den Betriebsarzt kostet ab 30 € netto je Mitarbeitendem, bei 50 Beschäftigten also ab 1.500 € netto und bei 100 Beschäftigten ab 3.000 € netto. Wünschen Sie im Anschluss moderierte Workshops, berechnen wir 1.600 € je Arbeitspsychologen-Tag. Der Gesamtpreis richtet sich nach Belegschaftsgröße, Tätigkeitsbreite und Methodenmix. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach einem kurzen Erstgespräch.
Ja. Die IAAI betreut Betriebe in ganz Deutschland. Die Befragung läuft online, moderierte Workshops und Beobachtungen finden in Ihrem Betrieb statt. Arbeitspsychologinnen und Arbeitspsychologen arbeiten dabei mit dem Betriebsarzt zusammen.
Für KMU realistisch zwölf bis 16 Wochen vom Auftrag bis zum Maßnahmenplan. Großunternehmen mit mehreren Standorten benötigen sechs bis neun Monate.
Nein. Eine Befragung zeigt Problemschwerpunkte. Für die Maßnahmenplanung werden die Ergebnisse in der Regel in Workshops oder Beobachtungsinterviews konkretisiert.
Eine feste gesetzliche Frist gibt es nicht. Die Beurteilung ist aktuell zu halten (§ 3 Abs. 1 ArbSchG) und in der Praxis nach jeder wesentlichen Veränderung der Arbeitsbedingungen zu überprüfen, etwa bei Reorganisation, neuer Software, neuen Schichten, neuen Tätigkeiten oder größeren Personalwechseln.
Nein. Auswertungen werden ausschließlich aggregiert (mindestens fünf Personen pro Cluster). Einzelpersonen sind nicht identifizierbar.
Eine Mitarbeiterumfrage misst Stimmung und Zufriedenheit. Die GBpsych beurteilt die Arbeitsbedingungen anhand der Merkmalsbereiche der GDA-Leitlinie mit arbeitspsychologisch geprüften Instrumenten.
Die Aufsichtsbehörde kann eine Anordnung mit Frist erlassen (§ 22 Abs. 3 ArbSchG). Wer einer vollziehbaren Anordnung nicht nachkommt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro (§ 25 ArbSchG).
Stand des Beitrags: April 2026. Rechtsgrundlagen: Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG, insbesondere §§ 4, 5, 6, 21), GDA-Leitlinie „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“, BAuA-Handbuch Gefährdungsbeurteilung, DIN EN ISO 10075-1, Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG. Weitere Referenzen: Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Verschärfung der Kontrolldichte ab 2026 nach § 21 Abs. 1a ArbSchG.
Methodenmix, BAuA-konform, mit klaren Maßnahmen und Wirksamkeitskontrolle. Wir klären in einem Erstgespräch (ca. 20 Minuten) den individuellen Bedarf Ihres Unternehmens.
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