Glossar Arbeitsmedizin

Alle wichtigen Begriffe der Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit – verständlich erklärt. Von der ASA-Sitzung über das BEM-Verfahren bis zur arbeitsmedizinischen Vorsorge.

Autor: IAAI Redaktion · Aktualisiert: Mai 2026 · Rechtsstand: Mai 2026

Glossar A–Z

75 Fachbegriffe aus Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Brandschutz – mit Rechtsgrundlagen und Kurzdefinitionen. Begriffe mit ausführlichem Fachartikel sind besonders gekennzeichnet.

A
A
Arbeitsmedizinische Regel (AMR)
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AMR konkretisieren die ArbMedVV und werden vom Ausschuss für Arbeitsmedizin erarbeitet. Sie entfalten Vermutungswirkung: Wer die AMR einhält, erfüllt die ArbMedVV.
ArbMedVV
A
Arbeitsmedizinische Vorsorge
Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge nach ArbMedVV. Ziel ist die Früherkennung arbeitsbedingter Erkrankungen und die individuelle Beratung der Beschäftigten.
ArbMedVV §§ 2–7
A
Arbeitsschutzausschuss (ASA)
Gesetzlich vorgeschriebenes Gremium nach § 11 ASiG in Betrieben ab 20 Beschäftigten. Tagt vierteljährlich mit Arbeitgeber, Betriebsarzt, Sifa, BR und Sicherheitsbeauftragtem.
ASiG § 11
A
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
Regelt Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten: Raumtemperatur, Beleuchtung, Lüftung, Sanitärräume, Bildschirmarbeit.
ArbStättV §§ 1–9
A
Arbeitsunfall
Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit. Umfasst auch Wegeunfälle. Meldepflicht bei mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit.
SGB VII § 8
A
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Mutter-Gesetz des deutschen Arbeitsschutzes. §§ 5 und 6 begründen die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation aller Schutzmaßnahmen.
ArbSchG (Stand 2026)
A
ArbMedVV (Arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung)
Rechtsgrundlage für alle arbeitsmedizinischen Vorsorgen: Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge sowie Vorsorgekartei und Bescheinigungen.
ArbMedVV §§ 2–7
A
Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
Grundlage für die schriftliche Bestellung von Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit. Pflicht ab erstem Beschäftigten.
ASiG §§ 1–7
A
Arbeitsplatzgrenzwert (AGW)
Rechtlich verbindliche Konzentration eines Gefahrstoffs in der Luft am Arbeitsplatz. Prüfgrundlage in Gefährdungsbeurteilung und Messprogramm.
TRGS 900
A
ASR A1.3 Sicherheitskennzeichnung
Technische Regel für Arbeitsstätten zur einheitlichen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung. Pflichtaushang aller Verbots-, Rettungs- und Brandschutzzeichen.
ASR A1.3
B
B
BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement)
Arbeitgeber müssen bei mehr als 6 Wochen AU innerhalb von 12 Monaten ein BEM anbieten. Ziel: Rückkehr erleichtern, erneuter AU vorbeugen.
SGB IX § 167
B
Berufskrankheit (BK)
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Krankheit, die durch besondere berufliche Einwirkungen verursacht wird und in der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) gelistet ist.
SGB VII § 9
B
Betriebsanweisung
Schriftliche Anweisung des Arbeitgebers zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen, Maschinen oder biologischen Arbeitsstoffen.
GefStoffV § 14, BetrSichV § 12
B
Betriebsarzt
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Facharzt für Arbeitsmedizin, der den Arbeitgeber in allen Fragen des Gesundheitsschutzes berät und arbeitsmedizinische Vorsorge durchführt.
ASiG §§ 1–4
B
Biologisches Monitoring
Messung von Gefahrstoffen oder deren Metaboliten in Körperflüssigkeiten zur Beurteilung der inneren Exposition.
ArbMedVV § 6 Abs. 2
B
Brandklassen (A, B, C, D, F)
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Einteilung von Bränden nach brennbarem Material: A (feste Stoffe), B (flüssige), C (gasförmige), D (Metalle), F (Speiseöle).
DIN EN 2, ASR A2.2
B
Brandmeldeanlage (BMA)
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Technische Anlage zur automatischen Erkennung und Meldung von Bränden. Pflicht abhängig von Nutzung und Landesbauordnung.
DIN 14675, LBO
B
Brandschutzbeauftragter
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Vom Arbeitgeber bestellte Person mit spezieller Ausbildung, die den betrieblichen Brandschutz koordiniert und überwacht.
DGUV I 205-003
B
Brandschutzhelfer
Artikel lesen →
Mindestens 5 % der Beschäftigten müssen als Brandschutzhelfer ausgebildet sein. Aufgaben: Bekämpfung von Entstehungsbränden, Evakuierung.
ArbSchG § 10, ASR A2.2
B
Brandschutzkonzept
Artikel lesen →
Ganzheitliches Konzept mit baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen zum vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz.
MBO § 14, ArbStättV
B
Brandschutzordnung
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Dreiteilige Regelung (A/B/C) mit Verhaltensregeln für alle Personen im Gebäude, Beschäftigte und Personen mit besonderen Aufgaben.
DIN 14096, ArbStättV
B
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
Verordnung für die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln sowie für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen mit Prüfpflichten.
BetrSichV (2026)
B
Biostoffverordnung (BioStoffV)
Regelt Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen wie Bakterien, Viren, Pilzen. Grundlage für G42-Vorsorge.
BioStoffV
B
BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich BMAS. Erforscht, berät und veröffentlicht Regelwerk zu Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung.
Bundesoberbehörde
B
Berufsgenossenschaft (BG)
Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Gewerbeunternehmen. Zuständig für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung nach Arbeitsunfall und Berufskrankheit.
SGB VII
B
BAT-Wert (Biologischer Arbeitsstoff-Toleranz-Wert)
Höchstkonzentration eines Stoffes oder Metaboliten in Körperflüssigkeit. Grundlage des biologischen Monitorings.
TRGS 903
B
Burnout
Berufsbezogenes Syndrom mit emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und reduzierter Leistungsfähigkeit. Seit 2022 in ICD-11 unter Z73.0 gelistet.
ICD-11 Z73.0
B
Brandlast
Gesamtenergiemenge brennbarer Stoffe in einem Brandabschnitt, ausgedrückt in MJ/m². Grundlage für Brandschutzkonzept und Feuerwiderstandsklasse.
DIN 18230, MBO
B
Beschäftigungsverbot Schwangerschaft
Ausschluss schwangerer Beschäftigter von bestimmten Tätigkeiten oder Arbeitsplätzen, wenn die Gefährdung nicht durch Schutzmaßnahmen beherrschbar ist.
MuSchG §§ 11–16
C
C
CLP-Verordnung und GHS
EU-Regelwerk zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. Basis für Gefahrenpiktogramme, H-Sätze und P-Sätze.
EU 1272/2008
D
D
DGUV Grundsätze (G-Untersuchungen)
Zum DGUV-Lexikon →
Empfehlungen der DGUV für arbeitsmedizinische Untersuchungen bei bestimmten Gefährdungen (z. B. G25 Fahr-/Steuertätigkeiten, G37 Bildschirmarbeit).
DGUV Empfehlung
D
DGUV Vorschrift 1
Zur DGUV V2 Neufassung →
Grundsätze der Prävention: Grundpflichten des Unternehmers, Rechte und Pflichten der Versicherten, Sicherheitsbeauftragte, Erste Hilfe.
DGUV V1 §§ 1–34
D
DGUV Vorschrift 2
Zum DGUV V2 Rechner →
Regelt Art und Umfang der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung. Unterscheidet Grund- und betriebsspezifische Betreuung.
DGUV V2 §§ 1–12
D
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Gibt verbindliche Vorschriften (V1, V2) und Informationen heraus.
Spitzenverband UV-Träger
D
Durchgangsarzt (D-Arzt)
Speziell zugelassener Facharzt für die Erstversorgung nach Arbeitsunfall. Entscheidet über Behandlungspfad und steuert Heilverfahren.
SGB VII, BG-Verfahren
Artikel lesen →
E
E
Eignungsuntersuchung
Artikel lesen →
Untersuchung zur Feststellung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte Tätigkeiten. Rechtlich umstritten, nur bei klarer Rechtsgrundlage zulässig.
§ 7 ArbSchG, § 618 BGB
E
Ergonomie
Artikel lesen →
Gestaltung von Arbeitsplätzen, -mitteln und -abläufen nach menschengerechten Kriterien. Ziel: Belastungen minimieren, Leistungsfähigkeit erhalten.
ArbSchG, ArbStättV
E
Evakuierungsübung
Artikel lesen →
Regelmäßige Übung zur Räumung von Gebäuden im Notfall. Mindestens jährlich empfohlen, Dokumentationspflicht.
ArbSchG § 10, ASR A2.3
E
Explosionsschutz
Artikel lesen →
Maßnahmen zur Vermeidung explosionsfähiger Atmosphären und zur Begrenzung von Explosionsauswirkungen. Pflicht: Explosionsschutzdokument.
GefStoffV, BetrSichV
E
Employee Assistance Program (EAP)
Externes Beratungsangebot für Beschäftigte zu beruflichen, gesundheitlichen und privaten Themen. Vertraulich, anonym, schnell erreichbar.
BGM-Baustein
E
Ersthelfer und Erste Hilfe
Pflichtquote von mindestens 5 Prozent (10 Prozent in Produktionsbetrieben) der Beschäftigten als ausgebildete Ersthelfer mit zweijähriger Wiederholungspflicht.
DGUV V1 § 26
F
F
Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)
Artikel lesen →
Vom Arbeitgeber bestellte Fachkraft, die bei Arbeitsschutz und Unfallverhütung berät. Qualifikation nach ASiG §§ 5–7.
ASiG §§ 5–7
F
Feuerlöscher
Artikel lesen →
Tragbare Löschgeräte zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. Art und Anzahl richten sich nach Brandgefährdung und Grundfläche.
ASR A2.2
F
Flucht- und Rettungswege
Artikel lesen →
Baulich und organisatorisch gesicherte Wege zur Evakuierung. Müssen ausreichend breit, beleuchtet und gekennzeichnet sein.
ASR A2.3
G
Gefahrstoffe

Gefahrstoffe

Artikel lesen →

Stoffe oder Gemische mit gefährlichen Eigenschaften, deren Umgang im Betrieb besondere Schutzmaßnahmen erfordert.

GefStoffV §§ 6–14

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung

Artikel lesen →

Systematische Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefährdungen am Arbeitsplatz als Grundlage für Schutzmaßnahmen.

ArbSchG §§ 5, 6

G
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Regelt Schutzmaßnahmen, Substitutionspflicht und Grenzwerte bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Konkretisierung in Technischen Regeln (TRGS).
GefStoffV (2026)
G
Gefährdungsbeurteilung Psyche
Spezifische Erfassung psychischer Belastungsfaktoren als Teil der Gesamt-GBU. Gesetzlich verbindlich seit 2013 nach Erweiterung des ArbSchG.
ArbSchG § 5 Abs. 3 Nr. 6
H
Hitzearbeit

Hitzearbeit

Artikel lesen →

Tätigkeiten unter erhöhter Wärmebelastung, die besondere arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutzmaßnahmen erfordern.

ASR A3.5

I
Impfungen

Impfungen im Betrieb

Artikel lesen →

Betriebsärztliche Schutzimpfungen als Teil der arbeitsmedizinischen Vorsorge bei tätigkeitsbedingten Infektionsrisiken.

ArbMedVV § 6

I
Institut für Arbeitsschutz (IFA)
Forschungsinstitut der DGUV. Betreibt Datenbanken wie GESTIS, GISBAU und Gefahrstoff-Dokumentation für Präventionspraxis.
DGUV-Institut
I
Inklusionsbeauftragter
Vom Arbeitgeber bestellter Beauftragter für Belange schwerbehinderter Beschäftigter. Pendant zur Schwerbehindertenvertretung auf Arbeitgeberseite.
SGB IX § 181
J
Jugendarbeitsschutz

Jugendarbeitsschutz

Besondere Schutzvorschriften für die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

JArbSchG

K
K
Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz
Einsatz von KI-Systemen in Arbeitsprozessen. Arbeitsmedizinisch relevant durch veränderte psychische Belastung, Ergonomie und Qualifikationsanforderungen.
EU AI Act
L
L
Long COVID
Länger als drei Monate nach SARS-CoV-2-Infektion bestehende Symptome. Bei beruflicher Verursachung potenziell anerkennungsfähig als Berufskrankheit Nr. 3101.
BK-Nr. 3101
M
Mutterschutz

Mutterschutz

Artikel lesen →

Gesetzliche Schutzbestimmungen für schwangere und stillende Arbeitnehmerinnen am Arbeitsplatz.

MuSchG

M
Mutterschutzgesetz (MuSchG)
Rechtsbasis für den Schutz schwangerer und stillender Beschäftigter. Regelt Beschäftigungsverbote, Schutzfristen, Kündigungsschutz und Stillzeiten.
MuSchG (2018, akt. 2026)
M
Mobbing
Wiederholtes feindseliges Verhalten am Arbeitsplatz mit dem Ziel der Ausgrenzung. Gegenstand der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.
ArbSchG § 5 Abs. 3
M
MAK-Wert
Maximale Arbeitsplatz-Konzentration. Gesundheitsbasierter Grenzwert eines Gefahrstoffs, festgelegt von der DFG MAK-Kommission, jährlich aktualisiert.
DFG MAK-Kommission
N
Nachtarbeit

Nachtarbeit

Artikel lesen →

Arbeit zwischen 23 und 6 Uhr mit besonderen Schutzvorschriften und Anspruch auf arbeitsmedizinische Vorsorge.

ArbZG § 6

O

Office Eye Syndrom

Artikel lesen →
Komplex aus Augenbeschwerden durch Bildschirmarbeit: Tränenfilminstabilität, Akkommodationsstress, trockene Augen. Prävention durch 20-20-20-Regel, Ergonomie und arbeitsmedizinische Vorsorge.
ArbMedVV, ArbStättV Anh. 6
P
PSA

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Ausrüstung zum Schutz gegen Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen bei der Arbeit.

PSA-BV §§ 1–3

Psychische Belastung

Psychische Belastung

Artikel lesen →

Erfassung und Beurteilung psychischer Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz als Teil der Gefährdungsbeurteilung.

ArbSchG § 5 Abs. 3 Nr. 6

R
RWA

Rauch- und Wärmeabzug (RWA)

Artikel lesen →

Technische Anlagen zur Ableitung von Rauch und Wärme im Brandfall zum Schutz von Personen und Gebäude.

DIN 18232

R
Resilienz
Fähigkeit, psychische Belastungen zu bewältigen und gestärkt aus Krisen hervorzugehen. Kernthema im Betrieblichen Gesundheitsmanagement 2026.
BGM-Themenfeld
S
Sicherheitsbeauftragter

Sicherheitsbeauftragter

Artikel lesen →

Ehrenamtlich bestellte Person, die den Arbeitgeber bei der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten unterstützt.

SGB VII § 22

Suchtprävention

Suchtprävention

Betriebliche Maßnahmen zur Vorbeugung und zum Umgang mit Suchterkrankungen am Arbeitsplatz.

ArbSchG, DGUV V1

S
SGB VII (Unfallversicherung)
Sozialgesetzbuch Sieben — Gesetzliche Unfallversicherung. Rechtsbasis für Berufskrankheiten, Arbeitsunfälle und das Heilverfahren der BG.
SGB VII
S
Sicherheitsdatenblatt (SDB)
16-teiliges Pflichtdokument zu Gefahrstoffen nach REACH Artikel 31. Pflicht des Herstellers oder Inverkehrbringers, dem Anwender unaufgefordert zu übermitteln.
REACH Art. 31
S
Schwerbehindertenvertretung (SBV)
Gewählte Interessenvertretung schwerbehinderter Beschäftigter. Zentraler Akteur im BEM, beim Kündigungsschutz und bei Arbeitsplatz-Anpassungen.
SGB IX §§ 177–180
S
STOP-Prinzip
Maßnahmenhierarchie nach § 4 ArbSchG: Substitution vor Technisch vor Organisatorisch vor Persönlicher Schutzausrüstung. Verbindliche Reihenfolge.
ArbSchG § 4
S
Stillpausen
Arbeitgeber muss stillenden Müttern Zeit zum Stillen einräumen. Mindestens zweimal 30 Minuten oder einmal 60 Minuten täglich, bezahlt.
MuSchG § 7
T
Technische Regeln

Technische Regeln (ASR/TRBS/TRGS)

Konkretisierungen der Arbeitsschutzverordnungen mit Vermutungswirkung für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

ArbSchG § 18

T
Telearbeit und Homeoffice
Mobile Arbeit oder Telearbeitsplatz nach ArbStättV § 2 Abs. 7. Gefährdungsbeurteilung des häuslichen Arbeitsplatzes ist Arbeitgeber-Pflicht.
ArbStättV § 2 Abs. 7
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U
Unterweisung

Unterweisung

Artikel lesen →

Regelmäßige Belehrung der Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.

ArbSchG § 12

W
W
Wassergefährdungsklasse (WGK)
Einstufung wassergefährdender Stoffe in drei Klassen. Grundlage für Bau, Betrieb und Überwachung von Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe verwendet werden.
AwSV / VwVwS

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