Chemnitz ist das sächsische Maschinenbau-Zentrum mit einem Automobil-Motorenwerk, Elektro- und Industriekonzernen, Automobilzulieferern und der TU Chemnitz. Industriekultur und Hochtechnologie prägen die Stadt am Erzgebirgsrand.
Wir betreuen Chemnitz mit Vor-Ort-Präsenz und IAAI Kundenportal — prüfsicher nach ArbSchG, ASiG, ArbMedVV, DGUV V2.
Chemnitz zählt rund 215.000 Einwohner und beschäftigt über 105.000 sozialversicherungspflichtig Mitarbeitende. Das Automobil-Motorenwerk beschäftigt rund 1.800 Mitarbeitende. Ein Elektro- und Industriekonzern (Generatoren), ein Automobilzulieferer (Bremsen), Werkzeugmaschinenbauer und Bauelemente-Hersteller folgen.
Die TU Chemnitz mit Schwerpunkt Maschinenbau und Mikrosysteme ist eine der größten Forschungseinrichtungen Sachsens. Klinikum Chemnitz ist Maximalversorger.

Für Automobil- und Elektroindustrie: Vorsorge Lärm (ehemals G20), Vorsorge Hautgefährdung durch Kühlschmierstoffe (ehemals G24), Eignungsuntersuchung für Staplerfahrer (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten, ehemals G25), Vorsorge Vibrationen (ehemals G46), Vorsorge Schweißrauche (ehemals G39). Werkzeugbau zusätzlich Vorsorge Muskel-Skelett-Belastungen (ehemals G46). TU-Forschende: Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), Strahlenschutz nach StrlSchV. Klinikum: Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42), MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika.

Für Chemnitzer Arbeitgeber bilden ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2 den Pflichtenrahmen. Aufsichtsbehörde ist die Landesdirektion Sachsen, Abteilung Arbeitsschutz. Berufsgenossenschaften: BGHM (Automobil, Maschinen), BG ETEM (Elektroindustrie), BGW (Klinikum), VBG (TU/Verwaltung), BGHW (IT-Distribution).
Bestellung, Einsatzzeit, Begehungen, ASA, Vorsorgekartei.
Vorsorgen Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Schweißrauche (ehemals G39) sowie Muskel-Skelett-Belastungen und Vibrationen (ehemals G46), Eignungsuntersuchung Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehemals G25).
Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), StrlSchV, biolog. Sicherheit, Tierhalter-Vorsorge.
Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42), MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika.
Grippe, Hepatitis, FSME, Masern.
Gesundheitstage, Ergonomie, psych. GBU.
Vorsorgen Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Vibrationen (ehemals G46) und Schweißrauche (ehemals G39) sowie Eignungsuntersuchung Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehemals G25) verbindlich.
Rund 1.880 € netto jährlich. Festpreisangebot 24h.
Mobile Vorsorge mit TBC, Hepatitis-Titer, MRSA.
Vorsorge Muskel-Skelett-Belastungen und Vibrationen (ehemals G46) mit Pallästhesiometrie und Werkzeugempfehlungen.
Ja, via IAAI-Videoraum.
Das Chemnitzer Automobil-Motorenwerk beschäftigt rund 1.800 Mitarbeitende und produziert 4-Zylinder-Otto- und Diesel-Aggregate sowie ab 2024 zunehmend Hochvolt-Komponenten für E-Mobility. Mit der Transformation zur Elektromobilität haben sich die arbeitsmedizinischen Anforderungen seit 2020 verändert.
Klassische Pflichtvorsorgen umfassen die Vorsorge Lärm bei mechanischer Bearbeitung mit 88-95 dB(A) (ehemals G20), die Vorsorge Hautgefährdung durch Kühlschmierstoff-Aerosole (ehemals G24) und die Vorsorge Vibrationen bei Hand-Werkzeugen (ehemals G46), hinzu kommen die Vorsorge Schweißrauche (ehemals G39) und die Eignungsuntersuchung für Staplerfahrer (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten, ehemals G25). Bei E-Mobility-Komponenten zusätzlich Hochvolt-Eignung nach DGUV Information 200-005 mit EKG, Belastungs-EKG und psychischer Belastbarkeitsbeurteilung. Für Kühlschmierstoff-Aerosole erweitert um Spirometrie und Pulmologen-Konsil bei Verdacht auf chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen.
Ein Elektro- und Industriekonzern in Chemnitz fertigt Industrie-Generatoren für Energie- und Schiffsbau-Anwendungen. Für Wickel- und Isolations-Linie gelten die Vorsorge Hautgefährdung durch Imprägnierharze und Lacke (ehemals G24), die Vorsorge Schweißrauche (ehemals G39) und die Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37). Ein Automobilzulieferer in Chemnitz produziert Bremsbeläge und Bremsscheiben mit Pflichtvorsorgen zu Hautgefährdung durch Kühlschmierstoffe (ehemals G24), Lärm (ehemals G20) und Schweißrauchen beim Hartlot-Schweißen (ehemals G39).
Ein führender Werkzeugmaschinenbauer ist mit über 800 Beschäftigten größter seiner Art in Sachsen. Pflichtvorsorgen: Vorsorge Vibrationen bei Prüfständen und Probelauf (ehemals G46), Vorsorge Hautgefährdung durch Kühlschmierstoffe (ehemals G24), sowie als Angebotsvorsorgen Bildschirmarbeit (ehemals G37) und Muskel-Skelett-Belastungen bei der Montage (ehemals G46). Bei Werkzeugmaschinen-Tests in Reihe mit hoher Lärm-Last gilt die Vorsorge Lärm (ehemals G20) mit halbjährlicher Audiometrie.
Die TU Chemnitz hat über 9.000 Studierende und beschäftigt 2.000 Wissenschaftler in Maschinenbau, Mikrosystemen und Wirtschaftswissenschaften. Für Forschungs-Mitarbeitende gelten die Vorsorge Hautgefährdung durch Chemikalien (ehemals G24), Sensibilisierungs-Tests bei Verdacht, Strahlenschutz nach StrlSchV für Lab-Personal mit ionisierender Strahlung, Tierhalter-Vorsorge bei Tierversuchs-Bereichen, biologische Sicherheit nach BioStoffV Schutzstufen 1 bis 3.
Für Mikrosystem-Reinräume gilt Reinraum-Eignung mit Hautstatus, allergologischer Anamnese, Bekleidungstoleranz-Test. Für Wickel- und Wickel-Faser-Prüfstände die Vorsorge Vibrationen (ehemals G46). Für Schweiss-Forschungsplätze die Vorsorge Schweißrauche (ehemals G39).
Mit über 5.500 Beschäftigten und 1.700 Betten ist Klinikum Chemnitz Maximalversorger für Sachsen-Süd. Pflichtvorsorgen umfassen die Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42) mit TBC, Hep-A/B, MRSA, Masern nach § 20 Abs. 9 IfSG, Strahlenschutz, Cytostatika-Vorsorge in Onkologie. Für Schichtdienst-Personal Schichtmedizin-Beratung mit Lichttherapie-Empfehlung.
Ein großer IT-Distributor ist mit über 1.200 Beschäftigten führend in Mittelosteuropa mit Sitz in Chemnitz. Für Logistik-Mitarbeitende Eignungsuntersuchung für Staplerfahrer (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten, ehemals G25), Vorsorge Muskel-Skelett-Belastungen (ehemals G46), Vorsorge Lärm im Hochregal (ehemals G20). Für IT-/Verwaltungs-Mitarbeitende Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) und psych. GBU. Für internationale Versand-Operations Reise-Med-Beratung.
Für ein typisches Chemnitzer Industrieunternehmen mit 80 Beschäftigten kalkulieren wir folgende Jahreskosten: Grundbetreuung 1.880 € netto, Pflichtvorsorgen ca. 38 € × 4 Vorsorgen/Mitarbeiter im 3-Jahres-Mittel = 4.053 €/Jahr, Begehungen quartalsweise inklusive Sifa ca. 2.100 €, ASA-Sitzungen quartalsweise ca. 1.600 €. Gesamtbudget Komplettbetreuung: ca. 9.633 € netto jährlich.
Das IAAI Kundenportal ist unsere digitale Betreuungs-Plattform: Vorsorgekartei mit revisionssicherer Archivierung, Unterweisungs-Tracker, Gefährdungsbeurteilung mit Kollaborations-Modul, ASA-Sitzungs-Modul, Begehungs-Modul, Notfall-Aushänge, DSGVO-Mitarbeiter-Portal. SSO via gängige Identity-Provider, Schnittstelle zu gängigen Lohn- und ERP-Systemen.
4-Wochen-Onboarding-Prozess mit Bestandsaufnahme, Begehung, Schulung des HR-Teams, erste reguläre ASA-Sitzung. Bestehende Vorsorgen werden anerkannt; Neuvorsorgen kostenäquivalent. Datenmigration aus gängigen ERP-, Lohn- und HR-Systemen.
Hochvolt-Eignung nach DGUV Information 200-005 mit EKG, Belastungs-EKG, neurologischer Untersuchung, psychischer Belastbarkeit. Mitarbeitende mit aktiven Implantaten ausgeschlossen. Wiederholung alle 36 Monate.
Vor Erst-Tätigkeit: Spirometrie, FeNO-Messung, Röntgen-Thorax bei Erstuntersuchung. Wiederholung alle 12-36 Monate je Stoff-Liste. Bei Aluminiumschweißen erweitert um Aluminium-Biomonitoring.
Vorsorge Vibrationen (ehemals G46) mit Pallas-Skala-Test, Stimmgabel-Untersuchung, Allen-Test, kapillarmikroskopische Befunde bei Verdacht. Bei pathologischem Befund: Werkzeug-Wechsel, Berufskrankheit BK 2103.
Mobile Vorsorge auf Stationen mit Tuberkulose-Test, Hep-Titer, MRSA, Masern-Antikörper, Impf-Update.
Personendosimetrie mit amtlichem Dosimeter, in der Regel monatlich ausgewertet. Beruflich exponierte Personen der Kategorie A brauchen vor Aufnahme der Tätigkeit und danach jährlich eine ärztliche Überwachung durch einen ermächtigten Arzt (§ 77 StrlSchV). Für Schwangere gilt ab Mitteilung der Schwangerschaft ein Grenzwert von 1 mSv für das ungeborene Kind (§ 78 Abs. 4 StrlSchG); ein automatisches Beschäftigungsverbot besteht nicht.
Mobilteam in Chemnitz innerhalb 4 Stunden, Vorsorgen 5 Werktagen planbar. Werks-Begehung kurzfristig innerhalb 48 Stunden bei akutem Anlass.
Betriebsarzt DresdenBetriebsarzt Leipzig
G25-UntersuchungG37-UntersuchungG41-UntersuchungG42-UntersuchungG26-UntersuchungG20-UntersuchungG24-UntersuchungG35-UntersuchungG46-UntersuchungG40-UntersuchungG39-UntersuchungG30-UntersuchungEinstellungsuntersuchung