Heidelberg ist Sitz der ältesten Universität Deutschlands, des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und Heimat zahlreicher IT-Unternehmen in der Bahnstadt.
Wir betreuen Heidelberg mit Vor-Ort-Präsenz und digitaler Plattform — prüfsicher nach ArbSchG, ASiG, ArbMedVV, DGUV V2.
Heidelberg zählt rund 160.000 Einwohner und beschäftigt über 90.000 sozialversicherungspflichtig Mitarbeitende (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025). Universitätsklinikum Heidelberg ist mit über 13.000 Beschäftigten größter Arbeitgeber. DKFZ folgt mit über 3.000 Wissenschaftlern.
Ergänzt durch das EMBL (European Molecular Biology Laboratory), einen Wissenschaftsverlag, einen weltweit führenden Baustoffkonzern, einen Schreibgeräte-Hersteller sowie eine wachsende IT-Szene in der Bahnstadt mit BioMed-Software und KI-Startups.

Für UKHD-Klinikpersonal sind die Vorsorge Infektionsgefährdung mit TBC und Hepatitis (ehemals G42), Cytostatika, Strahlenschutz nach StrlSchV, OP-Sehtest verbindlich. Für DKFZ und EMBL: Vorsorge Hautgefährdung durch Chemikalien (ehemals G24), BioStoffV S1-S3, StrlSchV für Strahlung, Tierhalter-Vorsorge.
Für Bahnstadt-IT und Verwaltung gelten die Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37), psych. Gefährdungsbeurteilung, ergonom. Arbeitsplatzanalyse. Baustoffindustrie: Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), Vorsorge Atemschutz bei Zementstaub (ehemals G26). IAAI Mobilteam vor Ort.

Für Heidelberger Arbeitgeber bilden ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2 den Pflichtenrahmen. Aufsichtsbehörde ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Arbeitsschutz. Berufsgenossenschaften: BGW (UKHD, Klinik, DKFZ Forschung), VBG (IT, Verwaltung), BG ETEM, BG RCI (Baustoffindustrie).
Bestellung, Einsatzzeit, Begehungen, ASA, Vorsorgekartei.
Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), BioStoffV, StrlSchV, Tierhalter-Vorsorge.
Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37), ergonom. Beratung, psych. GBU.
Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42), MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika.
Grippe, Hepatitis, FSME, Masern.
Gesundheitstage, Ergonomie, psych. GBU.
Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), BioStoffV S1-S3, StrlSchV, Tierhalter je Tätigkeit.
Für IT (WZ 62) bei rund 1.480 € netto jährlich. Festpreis 24h.
Mobile Vorsorge auf Stationen mit TBC, Hep-Titer, MRSA.
Cytostatika-Vorsorge mit Hautstatus und Biomonitoring.
Ja, via IAAI-Videoraum.
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist mit über 13.000 Beschäftigten und 1.900 Betten Maximalversorger und größtes Krankenhaus Baden-Württembergs. Spezialitaeten: Onkologie (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen NCT), Kardiologie, Pädiatrie und Transplantation. Die arbeitsmedizinischen Anforderungen umfassen klassische Klinik-Pflichtvorsorgen und mehrere Spezial-Module.
Pflichtvorsorgen: Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42) mit TBC-Diagnostik per Quantiferon-Gold-Test, Hep-A/B-Antikörper-Titer, MRSA-Screening und Masernschutz-Nachweis nach § 20 Abs. 8 und 9 IfSG, Strahlenschutz nach StrlSchG/StrlSchV für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie, Cytostatika-Vorsorge in NCT-Onkologie. Für OP-Personal Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42) plus erweiterte HCV-Antikörper-Bestimmung und HIV-Sero-Konversion-Beratung. Für Pflege Hebe-/Trage-Coaching nach DGUV Information 207-022 mit BK 2108 Prävention.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit über 3.000 Beschäftigten größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands. Für Forschungs-Mitarbeitende gelten die Vorsorge Hautgefährdung durch Chemikalien (ehemals G24), Sensibilisierungs-Tests, GMP-Reinraum-Eignung in Wirkstoff-Forschung, BioStoffV-Pflichten S1-S3 mit individueller Risiko-Bewertung, Strahlenschutz nach StrlSchG/StrlSchV für Lab-Personal mit ionisierender Strahlung und radioaktiven Markern (Tritium, Carbon-14, Fluor-18 PET-Tracer).
Tierversuchs-Mitarbeitende erhalten die Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42) mit erweitertem Allergie-Diagnostik-Profil (Tierhaar-, Speichel-, Urin-Allergene), Spirometrie und FeNO-Messung. Atemschutz-Pflicht in Tier-Bereichen (FFP3 oder PAPR). Schwangere werden sofort umgesetzt wegen Toxoplasma-, Listerien- und LCM-Risiko.
Das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat in Heidelberg seinen Hauptsitz mit über 1.700 Wissenschaftlern aus 80 Nationen. Internationaler Status mit besonderen arbeitsmedizinischen Anforderungen: Reise-Med-Beratung mit globalem Risiko-Profil, Impf-Empfehlungen nach internationalem Standard (CDC/WHO), Visum-spezifische Gesundheitsbescheinigungen, kulturell-sensitive Gesundheitskommunikation in Englisch.
Die Bahnstadt Heidelberg ist größtes Passivhaus-Stadtquartier Europas und beherbergt zahlreiche IT-, Software- und KI-Startups. Verbindungen zur Software-Region Walldorf machen Heidelberg zum Tech-Hub. Für IT-/Software-Mitarbeitende gelten die Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) plus erweiterte Sehtest-Untersuchung wegen Multi-Monitor-Arbeitsplätze, psychische Gefährdungsbeurteilung mit Fokus auf Bereitschaftsdienst und Remote-Work, ergonomische Arbeitsplatzanalyse mit Steh-Sitz-Beratung.
Für software-nahe Tech-Unternehmen bietet IAAI ein Tech-Paket mit Schwerpunkt Bildschirm-Ergonomie, Remote-Work-Arbeitsmedizin, Schichtdienst-Beratung für 24/7-Operations und stress-prevention Coaching. Zusätzlich Reise-Med-Modul für internationale Einsätze.
Ein weltweit führender Baustoffkonzern mit Hauptsitz in Heidelberg prägt die Stadt. Für Verwaltungs-Mitarbeitende Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) und psych. GBU. Für Werks- und Steinbruch-Mitarbeitende in den Niederlassungen Vorsorge Hautgefährdung durch Zementstaub (ehemals G24), Vorsorge Atemschutz (ehemals G26) wegen alkalischer Aerosole, Vorsorge Lärm an Brechern und Mühlen (ehemals G20).
Ein Schreibgeräte-Hersteller und ein Wissenschaftsverlag sind weitere Heidelberger Arbeitgeber. Für die Schreibgeräte-Produktion die Vorsorgen Hautgefährdung durch Tinte und Lacke (ehemals G24), Lärm an Pressen (ehemals G20) und Schweißrauche (ehemals G39). Für den Verlag überwiegend die Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) und psych. GBU mit Fokus auf Konzentrations-Anforderungen und 24/7-Online-Verlag.
Für ein typisches Heidelberger IT-/Tech-Unternehmen mit 60 Beschäftigten kalkulieren wir folgende Jahreskosten: Grundbetreuung 1.480 € netto, Pflichtvorsorgen ca. 38 € × 3 Vorsorgen/Mitarbeiter im 3-Jahres-Mittel = 2.280 €/Jahr (geringer wegen überwiegend Bildschirmarbeit), Begehungen quartalsweise ca. 1.700 €, ASA-Sitzungen ca. 1.300 €. Gesamtbudget Komplettbetreuung: ca. 6.760 € netto jährlich. Für Forschungseinrichtungen wie DKFZ mit BioStoffV S2/S3 und Strahlenschutz ca. 30 % höher wegen Spezial-Vorsorgen.
Die IAAI-Plattform ist die digitale Betreuungs-Plattform der IAAI: Vorsorgekartei mit revisionssicherer Archivierung, Unterweisungs-Tracker, Gefährdungsbeurteilung, ASA-Sitzungs-Modul, Begehungs-Modul, Notfall-Aushänge, DSGVO-Mitarbeiter-Portal, Reisemed-Modul, Impfaktion-Planer. SSO über gängige Identity-Systeme, Schnittstelle zu gängigen Lohnbuchhaltungs-Systemen, integrierter Englisch-Modus für internationale Mandanten wie EMBL.
4-Wochen-Onboarding-Prozess mit Bestandsaufnahme, Begehung, Schulung, erste reguläre ASA-Sitzung. Bestehende Vorsorgen anerkannt; Neuvorsorgen kostenäquivalent. Datenmigration aus gängigen ERP-, Lohn- und HR-Systemen.
Halbjährlicher Hautstatus mit Wood-Licht, Schleimhaut-Inspektion, Biomonitoring (Cyclophosphamid-Metabolit, Methotrexat) im 24h-Urin vierteljährlich, Blutbild halbjährlich. Bei Sicherheits-Werkbank-Pflicht und Doppel-Handschuh-Technik. Schwangere und Stillende werden sofort umgesetzt.
Für S1-S3-Bereiche individuelle Risiko-Bewertung, Atemschutz-Pflicht (FFP3 oder PAPR), erweiterte Allergie-Diagnostik, Spirometrie und FeNO. Für S3-Bereiche Sicherheits-Werkbank-Pflicht und Doppel-Handschuh-Technik. Schwangere sofort umgesetzt.
Personendosimetrie mit amtlichem Dosimeter, in der Regel monatlich ausgewertet. Beruflich exponierte Personen der Kategorie A brauchen vor Aufnahme der Tätigkeit und danach jährlich eine ärztliche Überwachung durch einen ermächtigten Arzt (§ 77 StrlSchV). Für Schwangere gilt ab Mitteilung der Schwangerschaft ein Grenzwert von 1 mSv für das ungeborene Kind (§ 78 Abs. 4 StrlSchG); die berufliche Exposition wird dann wöchentlich ermittelt, eine innere Exposition ist auszuschließen (§ 69 StrlSchV). Ein automatisches Beschäftigungsverbot besteht nicht.
Mobile Vorsorge auf Stationen mit Tuberkulose-Test (Quantiferon-Gold), Hep-A/B-Titer, MRSA-Screening, HCV-Antikörper, HIV-Beratung, Masern-Antikörper. Termin-Slots quartalsweise mit ca. 50 Mitarbeitenden pro Tag.
Ja. IAAI bietet Englisch-sprachige Vorsorgen, Reise-Med-Beratungen und ein digitales Mitarbeiter-Portal. Bei Bedarf zusätzlich Spanisch und Französisch für internationale Forschungseinrichtungen.
Bei Verdacht auf Berufskrankheit (z.B. BK 1101 Bleinephropathie, BK 4301 obstruktive Atemwegserkrankungen, BK 5101 Hauterkrankungen, BK 2108 Lendenwirbelsäulen-Verschleiß) erstellt der Betriebsarzt die Anzeige nach §202 SGB VII. IAAI übernimmt die Anzeige, koordiniert mit BGW und behandelnden Ärzten, dokumentiert Expositions-Historie und begleitet zur Begutachtung.