Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit vor Ort
Ulm ist mit rund 130.000 Einwohnern Wirtschaftsmotor des oberen Donauraums und Wissenschaftsstadt mit internationalem Profil. Über 90.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten in Nutzfahrzeugbau, Universitätsmedizin, Batterieforschung und einem dichten Mittelstand. Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH betreut Ulmer Unternehmen vor Ort und per Telemedizin mit verbindlicher Terminzusage innerhalb von 14 Tagen.
14-Tage-Termin anfragenUlm verbindet Schwerindustrie und Spitzenforschung enger als kaum eine andere mittelgroße Stadt. Im Norden produziert ein großer Nutzfahrzeughersteller die Lkw-Modelle für den europäischen Markt mit mehreren tausend Beschäftigten. Auf dem Eselsberg konzentriert sich ein Cluster aus Universitätsklinikum, Universität und einem Wissenschaftspark mit Schwerpunkten in Quantentechnologie, Batterieforschung und Lebenswissenschaften.
Ergänzend prägen ein erfolgreicher IT- und Software-Mittelstand, ein historisch starker Druckmaschinen- und Sondermaschinenbau sowie das städtische Versorgungsumfeld die Wirtschaft. Weitere wichtige Arbeitgeber sind kommunale Stadtwerke, Logistikbetriebe am Güterverkehrszentrum sowie ein dichtes Netz aus Handwerks- und Bauunternehmen entlang der Donau-Achse.
Daraus ergeben sich klare arbeitsmedizinische Profile: Im Nutzfahrzeugbau dominieren die Vorsorgen Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Atemschutz bei Schweißrauchen und in der Lackiererei (ehemals G26) und Muskel-Skelett-Belastungen (ehemals G46) sowie die Eignungsuntersuchung bei Absturzgefahr (ehemals G41). Im Klinikum stehen die Vorsorgen Infektionsgefährdung (ehemals G42) und Hautgefährdung (ehemals G24), die Eignungsuntersuchung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehemals G25) und psychische Belastungsanalysen nach § 5 ArbSchG im Vordergrund. Universität und Batterieforschung erfordern umfangreiche Laborvorsorgen nach Anhang Teil 2 ArbMedVV inklusive der teils noch nicht abschließend bewerteten neuen Elektrolyt-Stoffklassen.

Für Ulmer Unternehmen sind primär die BGHM (Nutzfahrzeugbau, Maschinenbau), BG ETEM (Elektronik, Druckmaschinen), BGW (Universitätsklinikum und Pflegeeinrichtungen), VBG (Software-Mittelstand, Verwaltungen) sowie die Unfallkasse Baden-Württemberg (Universität, Forschungseinrichtungen) zuständig.
Die Berufskrankheiten konzentrieren sich auf Lärmschwerhörigkeit BK 2301 im Fahrzeug- und Maschinenbau, Hauterkrankungen BK 5101 in Klinik und Pflege, Lendenwirbelsäulen-Erkrankungen BK 2108 in Logistik und Bau. Psychische Belastungen stehen zudem in Pflege und Forschungseinrichtungen besonders stark im Fokus, sind aber keine Berufskrankheit im Sinne der Berufskrankheiten-Verordnung.
Arbeitgeber unterliegen dem bundeseinheitlichen Rahmen aus ASiG, ArbSchG, ArbMedVV und DGUV Vorschrift 2. Zuständige Aufsicht ist die Gewerbeaufsicht des zuständigen Stadt- oder Landkreises unter Fachaufsicht des Regierungspräsidiums Tübingen. Sie prüft Gefährdungsbeurteilungen, Vorsorgekarteien und Bestellungen von Betriebsarzt und Sifa. Seit AMR 3.4 ist die telemedizinische arbeitsmedizinische Vorsorge unter definierten Voraussetzungen anerkannt – ideal für Forschungs- und Software-Mitarbeiter mit hohem Homeoffice-Anteil.

Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH erfüllt das vollständige Pflicht-Portfolio nach DGUV Vorschrift 2. Standardspektrum: Vorsorgen zu Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Atemschutz (ehemals G26), Bildschirmarbeit (ehemals G37), Infektionsgefährdung (ehemals G42) und Muskel-Skelett-Belastungen (ehemals G46), Eignungsuntersuchungen für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehemals G25) und bei Absturzgefahr (ehemals G41) plus Spezialvorsorgen für Hochvolt-Sicherheit (E-Lkw), Schweißrauch-Atemschutz, Lithium-Elektrolyte sowie umfangreiche Laborvorsorgen. BGM, BEM, psychische Gefährdungsbeurteilung und digitale Vorsorgekartei runden ab.
Ab 30 Beschäftigten kommen mobile Vorsorge-Einheiten direkt ins Werk, ins Klinikum oder ins Forschungsgebäude. Telemedizinische Folgetermine der Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) ermöglichen effiziente Versorgung für Software- und Forschungs-Hybrid-Arbeitsplätze. Bestellung innerhalb von 14 Tagen.
Innerhalb von 14 Tagen erfolgen Bestellung, Erstbegehung und Pflichtvorsorgen.
Ja – inkl. Vorsorgen bei Tatigkeiten mit Lithium-Elektrolyten, neuen organischen Loesungsmitteln und Reinraum-Bedingungen.
Nach Beschäftigtenzahl, Branchenrisikogruppe und Betreuungsumfang – transparentes Angebot nach DGUV-V2-Berechnungslogik.
BGHM für Nutzfahrzeugbau und Maschinenbau, BG ETEM für Elektronik und Druckmaschinen, BGW für Kliniken und Pflege, VBG für Software und Verwaltung, Unfallkasse BW für Universität und Forschung.