Mülheim ist Wiege der deutschen Stahlrohr-Industrie, Sitz zweier Max-Planck-Institute und Heimat einer großen Lebensmittel-Handelskette. Auf engem Raum treffen Schwerindustrie, Spitzenforschung und Handel.
Wir betreuen Mülheim mit Vor-Ort-Präsenz und IAAI-Plattform — prüfsicher nach ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2, mit Reaktionszeit unter 24 Stunden.
Mülheim an der Ruhr zählt rund 170.000 Einwohner und beschäftigt über 65.000 sozialversicherungspflichtige Mitarbeitende (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025). Die Stadt ist Sitz mehrerer führender Stahl-, Metall- und Anlagenbau-Unternehmen (Präzisionsrohre, Stahl- und Edelstahlrohre, Industriewärmeanlagen, Rohrschmiede).
Ergänzt wird Mülheim durch die Hauptverwaltung einer großen Lebensmittel-Handelskette, die Konzernzentrale einer Service-Sparte eines Industrie- und Energiekonzerns, das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion sowie das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung. Beide MPI-Standorte beschäftigen über 600 Forschende. Hinzu kommt ein konfessionelles Krankenhaus sowie ein wachsender Mittelstand in Maschinenbau, IT-Dienstleistung und Logistik entlang der A40.

Für Mitarbeitende in Stahlrohrwerken sind die Pflichtvorsorgen Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Atemschutz (ehemals G26), Vibrationen (ehemals G46), Schweißrauche (ehemals G39) und krebserzeugende Gefahrstoffe (ehemals G40) verbindlich. Die Präzisionsrohrproduktion erfordert zusätzlich das Angebot einer Vorsorge bei Bildschirmarbeit (ehemals G37) in der Qualitätssicherung.
Für Forschende in den Max-Planck-Instituten gelten die Vorsorge Hautgefährdung durch Chemikalien-Hautkontakt (ehemals G24), Sensibilisierungs-Tests für Katalyse-Wirkstoffe und Strahlenschutz-Vorsorgen für Lab-Personal mit ionisierender Strahlung. Verwaltung im Handel und IT-Dienstleister brauchen die Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) plus psychische Gefährdungsbeurteilung. Logistiker entlang der A40 benötigen die Eignungsuntersuchung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehemals G25) und die Vorsorge Muskel-Skelett-Belastungen (ehemals G46). IAAI deckt all diese Module mobil im Werk oder zentral.

Für Mülheimer Arbeitgeber bilden ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2 den Pflichtenrahmen. Aufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Düsseldorf mit ihren nach Branchen gegliederten Arbeitsschutzdezernaten 55, 56 und 57. Berufsgenossenschaften: BGHM (Stahlrohr-Industrie), BG RCI (Forschungslabore MPI), BGW (Krankenhaus), BGHW (Handelslager und Filialen), VBG (Verwaltung). Bauvorhaben unterliegen der BaustellV mit SiGeKo-Pflicht, sobald Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle tätig werden.
Wir betreuen Mülheim hybrid — Vor-Ort-Begehungen plus IAAI-Plattform als digitales Dokumentationsrückgrat. Branchenspezifische Module decken Stahlrohr-Industrie, Forschung, Klinik, Handel und Logistik ab.
Bestellung, Einsatzzeit, Begehungen, ASA, Vorsorgekartei — vollständig digital.
Vorsorge Lärm (ehemals G20), Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), Vorsorge Schweißrauche (ehemals G39), Vorsorge krebserzeugende Gefahrstoffe (ehemals G40), Vorsorge Atemschutz (ehemals G26), Hitzearbeit-Beratung.
Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), Sensibilisierungs-Test, Strahlenschutz, Vorsorge bei Labortierstaub nach ArbMedVV.
Grippe, Hepatitis A/B, FSME, Masern. Für Kliniken gilt die Masern-Nachweispflicht nach § 20 Abs. 8 IfSG.
Gesundheitstage, Ergonomie, psychische Gefährdungsbeurteilung, Führungskoaching.
Ersthelfer, AED, Brandschutzhelfer, Evakuierungsübungen mit zertifizierten Ausbildern.
Für Mitarbeitende in Präzisionsrohrwerken sind die Vorsorgen Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Schweißrauche (ehemals G39), krebserzeugende Gefahrstoffe (ehemals G40) und Atemschutz (ehemals G26) sowie Hitzearbeit-Beratung Pflicht. IAAI bietet alle Module mobil im Werk an.
Für Forschende mit Strahlung-, Tier- oder Chemikalientätigkeit organisieren wir Termine direkt am MPI mit Vorsorge Hautgefährdung (ehemals G24), Sensibilisierungs-Test, Strahlenschutz-Vorsorge nach StrlSchV und Tierhalter-Untersuchung im Bundle.
Für Maschinenbau und IT (WZ 28/62) liegt die DGUV-V2-Grundbetreuung bei rund 720 € netto jährlich (Stand April 2026), zuzüglich Pflichtvorsorgen je Tätigkeit. Konkretes Festpreisangebot innerhalb 24 Stunden.
Ja. Für Filialbetriebe bieten wir ein Filial-Modell mit einmaliger Bestellung, regelmäßiger Begehung pro Filiale und sammelter ASA. So sind alle Filialen DGUV-V2-konform mit minimalem Aufwand.
Ja. Pflicht ist quartalsweise ASA ab 21 Beschäftigten. IAAI bietet Hybrid-ASA über den IAAI-Videoraum mit Anwesenheitsdokumentation, Protokoll und To-Do-Tracking.
Sie möchten Ihre Pflichten in Mülheim rechtssicher und wirtschaftlich abdecken? Wir liefern Ihnen innerhalb 24 Stunden ein konkretes Festpreis-Angebot.
Angebot anfordern →Der größte Hersteller von Präzisionsstahlrohren in Europa ist mit über 1.500 Beschäftigten in Mülheim ansässig. Hinzu kommen weitere Stahl- und Edelstahlrohrwerke, eine Rohrschmiede und ein Anlagenbauer für Industriewärmetechnik. Zusammen beschäftigt das Stahlrohr-Cluster in Mülheim über 4.000 Mitarbeitende.
Für Stahlrohr-Anlagenfahrer sind die Vorsorgen Lärm bei Walzen, Pressen und Prüfständen mit 90+ dB(A) (ehemals G20), Hautgefährdung durch Schmiermittel und Kohlenstoffstaub (ehemals G24), Atemschutz bei Reinigungs-Arbeiten (ehemals G26), Vibrationen (ehemals G46), Schweißrauche beim Reibrotations-Schweißen mit Spirometrie und FeNO-Messung (ehemals G39) und krebserzeugende Gefahrstoffe wegen polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (ehemals G40) sowie Hitzearbeit-Beratung bei Walzlinien Pflicht; hinzu kommt die Eignungsuntersuchung für Staplerfahrer (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten, ehemals G25, keine Pflichtvorsorge). Für Präzisionsrohrproduktion zusätzlich die Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) in der Qualitätssicherung mit Sehtest für Mikroskop-Prüfungen.
Ein führender Anlagenbauer für Industriewärmeanlagen und Wärmebehandlungstechnik beschäftigt in Mülheim über 800 Mitarbeitende. Für Wartungs-Mitarbeitende mit Hochtemperatur-Anlagen Vorsorge Hitze (ehemals G30), CSE-Eignung (Behältereinstieg in Industrieöfen), Eignung und Vorsorge nach Gefährdungsbeurteilung bei Druckkesseln. Bei Schweiß-Reparatur-Arbeiten Vorsorge Schweißrauche (ehemals G39) mit Aluminium- und Edelstahl-Biomonitoring.
Mülheim beherbergt zwei Max-Planck-Institute: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (Schwerpunkt Wasserstoff-Forschung, Katalyse) und Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Katalysator-Entwicklung, Polymer-Synthese). Beide MPI beschäftigen über 600 Forschende.
Pflichtvorsorgen für MPI-Mitarbeitende: Vorsorge Hautgefährdung durch Chemikalien (ehemals G24), Sensibilisierungs-Tests für Katalyse-Wirkstoffe, Strahlenschutz-Vorsorge nach StrlSchV für Lab-Personal mit ionisierender Strahlung (z.B. Carbon-14, Tritium-Tracer-Studien), BioStoffV-Pflichten S1-S2 bei Biokatalyse-Forschung, Tierhalter-Vorsorge bei Tierversuchs-Bereichen. Für Hochdruck-Reaktor-Forschung zusätzlich CSE-Eignung. Schwangere werden in S1-Bereiche umgesetzt.
Eine große Lebensmittel-Handelskette unterhält in Mülheim ihre Hauptverwaltung mit über 2.000 Mitarbeitenden. Für Verwaltungs-Personal Angebotsvorsorge Bildschirmarbeit (ehemals G37) und psychische GBU. Für Filial-Mitarbeitende in den Verkaufsstellen Belehrung nach § 43 IfSG, Vorsorge Muskel-Skelett-Belastungen (ehemals G46) bei Regal-Auffüllung, Eignungsuntersuchung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehemals G25) bei Stapler-Einsätzen im Lager. Für Filial-Cluster im Lebensmittelhandel bietet IAAI ein Filial-Modell mit zentraler Bestellung und gemeinsamer ASA.
Die Service-Sparte eines Industrie- und Energiekonzerns betreut mit über 1.000 Beschäftigten weltweit Energieanlagen. Für Auslandseinsatz-Personal Reise-Med-Modul mit Tropen-Beratung, Impfberatung, Malaria-Prophylaxe, post-trip Diagnostik. Das konfessionelle Krankenhaus mit über 1.500 Beschäftigten benötigt die Vorsorge Infektionsgefährdung (ehemals G42) plus erweiterte Hepatitis-B-Antikörper-Bestimmung.
Für ein typisches Stahlrohrwerk in Mülheim mit 80 Beschäftigten kalkulieren wir folgende Jahreskosten: Grundbetreuung 2.180 € netto, Pflichtvorsorgen ca. 42 € × 5 Vorsorgen/Mitarbeiter im 3-Jahres-Mittel = 5.600 €/Jahr, Begehungen halbjährlich inklusive Sifa ca. 2.600 €, ASA-Sitzungen quartalsweise ca. 1.800 €, Hitzearbeit-Beratung separat. Gesamtbudget Komplettbetreuung: ca. 12.180 € netto jährlich.
Für 30-Personen-Mittelstandsunternehmen (Maschinenbau, IT) kalkulieren wir 720 € Grundbetreuung plus ca. 2.500 € Vorsorgen, Begehungen und ASA. Gesamtbudget: ca. 3.220 € netto jährlich.
Die IAAI-Plattform ist das digitale Betreuungs-Werkzeug der IAAI: Vorsorgekartei mit revisionssicherer Archivierung, Unterweisungs-Tracker, Gefährdungsbeurteilung, ASA-Sitzungs-Modul, Begehungs-Modul, Notfall-Aushänge, DSGVO-Mitarbeiter-Portal, Reisemed-Modul, Impfaktion-Planer. SSO und Schnittstellen zu gängigen ERP-, Lohn- und Identity-Systemen.
4-Wochen-Onboarding-Prozess mit Bestandsaufnahme, Begehung, Schulung, erste reguläre ASA-Sitzung. Für Filial-Cluster im Handel zusätzlich Cluster-Modell. Bestehende Vorsorgen anerkannt; Neuvorsorgen kostenäquivalent.
Für Präzisionsrohrwerke die Vorsorgen Lärm (ehemals G20), Hautgefährdung (ehemals G24), Schweißrauche (ehemals G39), krebserzeugende Gefahrstoffe (ehemals G40) und Atemschutz (ehemals G26), Hitzearbeit-Beratung. Für Walzlinien zusätzlich die Vorsorge Hitze (ehemals G30) mit Klima-Anpassungs-Schulung.
Für Behältereinstieg in Industrieöfen Spirometrie, Belastungs-EKG, Tympanometrie, Klaustrophobie-Screening, Hitze-Belastbarkeitstest, neurologische Untersuchung. Wiederholung alle 24 Monate.
Personendosimetrie mit amtlichem Dosimeter, in der Regel monatlich ausgewertet. Beruflich exponierte Personen der Kategorie A brauchen vor Aufnahme der Tätigkeit und danach jährlich eine ärztliche Überwachung durch einen ermächtigten Arzt (§ 77 StrlSchV). Für Schwangere gilt ab Mitteilung der Schwangerschaft ein Grenzwert von 1 mSv für das ungeborene Kind (§ 78 Abs. 4 StrlSchG); die berufliche Exposition wird dann wöchentlich ermittelt, eine innere Exposition ist auszuschließen (§ 69 StrlSchV). Ein automatisches Beschäftigungsverbot besteht nicht.
Einmalige Bestellung, regelmäßige Begehung pro Filiale, gemeinsame ASA. 30 % Kostenersparnis gegenüber Einzelverträgen.
Pre-trip Tropen-Beratung, Impfberatung (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A/B, Typhus, Cholera, Meningitis ACWY), Malaria-Prophylaxe-Verordnung, post-trip parasitologische Diagnostik.
Mobile Vorsorge auf Stationen mit TBC, Hep-Titer, MRSA, Masern, Impf-Update.
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